Auch Spiel zwei geht an Ravensburg

Hier folgt nun mein Blogpost zum ersten Playoff Heimspiel der laufenden Saison. Ich bin Freitag in die Halle gegangen und war mir sicher, dass die Pinguine dieses Spiel für sich entscheiden können und auch werden. Leider wurde ich eines besseren belehrt.

Nach knapp eineinhalb Minuten Spielzeit ging für die Pinguine das erste Mal die Strafbank auf und ich dachte: „Jungs, zügelt euch!“ Als aber in der zehnten Spielminute Krestan wegen eines klaren Beinstellens auf die Sünderbank musste war es Björn Bombis, der einen Schuss von Mark Kosick unhaltbar abfälschte. Die Pinguine führte, was mein Gefühl auf Sieg erstmal bestätigte, denn die Pinguine spielten gut und machten stellenweise mächtig Druck auf das Tor der Towerstars. Kurz vor Drittelende muss Chris Straube für zwei plus zehn Minuten auf die Strafbank. Ein Check gegen den Kopf und Nacken, der in meinen Augen so keiner war! Es waren zu diesem Zeitpunkt noch dreizehn Sekunden auf der Uhr und die Pinguine möglicherweise schon in der Kabine? Sechs Sekunden brauchten die Towerstars um in dieser Überzahl den Ausgleich zu erzielen. Die Fans waren aufgebracht und pfiffen Hauptschiedsrichter Daniels aus, auch Gesänge in Richtung Ravensburg ala „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“ blieben nicht aus. Ein gesprungenes Plastik-Weizenglas und die aufgeheizten Gemüter sorgten dann letzten Endes dafür, dass der Hauptschiedsrichter beide Teams direkt in eine vorzeitige Drittelpause schickte.

Nach der Pause lies Daniels die sieben Sekunden ohne größere Ereignisse nachspielen, dann folgte der Seitenwechsel und es ging in das zweite Drittel.

Als der Ravensburger Friedrich wegen Beinstellens vom Eis musste hofften alle auf die erneute Führung der Pinguine, aber es kam anders, denn Frederik Cabana brachte seine Towerstars nach einem sauberen Konter in Front und so stand es aus Sicht der Pinguine plötzlich 1:2. Aber die Pinguine gaben sich nicht so einfach geschlagen und konnten fünf Minuten später nach schöner Vorarbeit von Fatyka durch Sergej Stas in Überzahl den Ausgleich erzielen. Doch Ravensburg holte sich erneut die Führung, ein doofer Abwehrfehler und zwei Ravensburger tauchten alleine vor Jaeger aus. Slavetinsky konnte die Scheibe an Jaeger vorbei bugsieren. Doch wieder konnten die Pinguine ausgleichen! Kopecky leitete den Angriff ein und wartet an der rechten Bande mit der Scheibe bis Dejdar frei am langen Pfosten stand. Der Pass kommt perfekt und Dejdar netzt zum 3:3 ein. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause, obwohl beide Teams die Chancen hatten sich in Führung zu schießen, aber Jaeger und auf der Gegenseite Rohde hielten ihre Kästen für den Rest des Drittels sauber.

Es ging also mit einem Gleichstand ins letzte Drittel, die Chancen für die Pinguine einen wichtigen Sieg einzufahren war nicht so schlecht. Sie erspielten sich viele Chancen, die aber leider nicht verwandelt wurden. Der Ravensburger Cabana war es dann, der die Scheibe ins Drittel der Pinguine brachte und aus der Ecke hinterm Tor Richtung Torraum passt. Dort sprang die Scheibe unglücklich von Teljukins Schlittschuh Richtung Tor. Der überraschte Jaeger versuchte noch die Scheibe aufzuhalten, aber sie ging über die Torlinie und die Ravensburger wieder in Front. Ärgerlich, sehr ärgerlich. Die Pinguine hatten nun noch sechseinhalb Minuten Zeit den erneuten Ausgleich zu erzielen, aber leider gelang es Ihnen nicht.

Somit verloren die Pinguine auf Grund drei doofer Gegentore diese Partie und liegen nun in der Best-of-Seven-Serie mit 0:2 hinten. Bereits heute haben die Pinguine die Chance zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Um 18:30 Uhr geht es in Ravensburg los. Wer will, kann das Spiel live am Radio mit verfolgen, denn RadioWeser.TV ist mit Matthias Berlinke live vor Ort. Einen Livestream gibt es hier. In Bremerhaven und „umzu“ kann man RadioWeser.TV auf der Frequenz 90.7 empfangen.

Drücken wir mal die Daumen, dass es zu einem Sieg der Pinguine kommt

 Und die anderen Spiele?

Lausitzer Füchse – Bietigheim Steelers 1:2 (Serie: 2:0 für Bietigheim)
Starbulls Rosenheim – Landshut Cannibals 3:1 (Serie: 2:0 für Rosenheim)
Heilbronner Falken – Schwenninger Wild Wings 1:2 (Serie: 2:0 für Schwenningen)
Fischtown Pinguins – Ravensburg Towerstars 3:4 (Serie: 2:0 für Ravensburg)