Pinguine gleichen aus

Lieber spät als nie komme ich nun heute endlich dazu euch mein Blogpost zum sechsten Spiel zu präsentieren. Der Post zum siebten Spiel folgt natürlich heute noch.

Nun aber zu Spiel sechs! Ein Fest und ein Augenschmaus für jede Fan der Fischtown Pinguins. Pinguine starteten schnell und mit viel Druck nach vorne ins erste Drittel. Kopecky und Friesen erarbeiteten sich einige schöne Chancen und nach fast vier Minuten erzielten die Pinguine in Überzahl das 1:0 durch Patrik Beck. Es lief weiter wie am Schnürchen und keine zwei Minuten später erzielte Ryan Martinelli sein erstes Tor für die Pinguine. Die Pinguine feierten noch, da erzielte Kapzan den Anschlusstreffer für die Gäste und somit stand es nach den ersten zwanzig Minuten 2:1 aus Sicht der Pinguine.

Das zweite Drittel begann anders als erwartet. Die Pinguine standen mit dem Rücken an der Wand, denn die Gäste drückten auf den Ausgleich. Doch dann begannen die Pinguine dort weiter zu machen, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Viktor Beck spielt kurz vor dem Ravensburger Tor ein Pass auf Rinke, der ohne Probleme die Führung der Pinguine ausbauen kann (3:1). Knapp drei Minuten später erhöht Dejdar die Führung in Überzahl auf 4:1. Dann kam es allerdings zu einer nicht so schönen Szene. Rohde stoppt die Scheibe hinter dem eigenen Tor, Rinke fährt ihn. Es entwickelte sich eine Schlägerei, die einiges an Strafen mit sich brachte. Verwundert war ich über zwei dieser Strafen. Ralf Rinke erhielt „nur“ eine zweiminütige  Strafe wegen unkorrektem Körperangriffs und Rohde bekommt eine Matchstrafe. Wenn man sich die Situation anschaut, dann hätte vermutet, dass Rinke eine 5+Spieldauer Strafe bekommt und Rohde keine Matchstrafe. Dann habe ich Regel 528j gefunden, die besagt, dass wenn ein Torhüter mit seinem Blocker zuschlägt mit einer Matchstrafe zu belegen ist. Also geht auch die Matchstrafe vollkommen in Ordnung. Hätte Rohde man lieber seine Handschuhe ausgezogen und dann zugehauen. Egal… weiter im Spiel! Fatyka und Dejdar in Überzahl erhöhen die Führung der Pinguine auf den zweiten Pausenstand von 6:1.

Dejdar und Patrick Beck erhöhten den Spielstand im letzten Drittel noch auf den 8:1Endstand. Jaeger wurde auch „umgefahren“, aber Jaeger blieb im Gegensatz zu Rohde ruhig und kassierte keine Strafe.

Dadurch haben die Pinguine die Serie ausgeglichen und haben nach einem 0:3 Rückstand nach Spielen noch Spiel 7 erreicht.  Damit hatte keine gerechnet und die Fans feierten diese Wahnsinnsserie noch minutenlang in der Eisarena. Die Stimmung war absolut sensationell. Nun müssen die Pinguine noch am Ostermontag nach Ravensburg und haben dort die Chance auf den Einzug ins Playoffhalbfinale.