Finale Spiel 2 #3togo

Am vergangenen Sonntag fand das erste Heimspiel in der Finalserie gegen die Bietigheim Steelers statt. Vor dem Bully ertönte die deutsche Nationalhymne, welche von Daniela Harder vorgetragen wurde. Danach ging es direkt mit viel Tempo los.

Nach genau 69 Sekunden gerieten die Pinguine dann auch zum ersten Mal in Rückstand an diesem Abend. Adam Borzecki war es, der Jonas Langmann keine Chance ließ. Aber die Führung der Gäste wehrte nicht lange, denn Tomas Zuravlev hatte 46 Sekunden später die richtige Antwort parat und bezwang Sinisa Martinovic zum 1:1 Ausgleich. Er bekam die Scheibe im Slot und zog direkt ab. Mit viel Tempo ging es weiter, beiden Teams merkte man förmlich an, dass sie hier einen Sieg einfahren wollten. In der 7. Spielminute waren es dann aber wieder mal die Gäste, die den Führungstreffer erzielen konnten. Jonas Langmann konnte zwar den Schuss von Frederik Cabana noch abwehren, aber den Abpraller schnappte sich Robin Just, der nur noch einschieben brauchte. In Überzahl schlugen die Pinguine dann knapp viereinhalb Minuten später zurück. Gabe Guentzel zog von der blauen Linie ab, Martinovic rutschte die Scheibe durch und Björn Bombis stand goldrichtig und brachte die Scheibe über die Linie. Neuer Spielstand: 2:2 – das Spiel war somit wieder ausgeglichen. Und so ging es auch weiter… Hin und Her… Chancen auf beiden Seiten, aber die restlichen Minuten im ersten Abschnitt blieben torlos, so dass es mit einem 2:2 in die erste Pause ging.

Drittel 1
0:1 – Adam Borzecki (Dominic Auger) 1:09
1:1 – Thomas Zuravlev (Marc Kohl, Sam Verelst) 1:55
1:2 – Robin Just (Frederik Cabana) 6:54
2:2 – Björn Bombis (Überzahl-Tor) (Gabe Guentzel, Brock Hooton) 10:25

Das zweite Drittel begann wie das Erste. Mit viel Tempo. Die Gäste hatten durch Robin Just die Chance zur erneuten Führung, aber die Scheibe ging am Tor vorbei. Als Tomas Zuravlev auf wegen Hakens auf die Strafbank musste, erhöhten die Gäste den Druck. Die Pinguine hielten stand. Kurz nach Ablauf dieser Strafe klingelte es dann doch im Gehäuse der Pinguine. Viel Verkehr vor dem Tor von Jonas Langmann, aber die Pinguine bekommen die Scheibe einfach nicht weg und so konnte Frederik Cabana die erneute Führung für die Gäste erzielen. Es hätte noch schlimmer kommen können, denn die Pinguine mussten 1:14 mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren. Andrew McPherson und Tomas Schmidt mussten beide wegen Hakens auf der Strafbank platz nehmen. Allerdings konnten die Pinguine diese brenzlige Situation schadlos überstehen. Auch dank Jonas Langmann, der all sein können unter Beweis stellen musste. Es sah schon so aus, als würden die Pinguine mit diesem Rückstand in die zweite Pause gehen müssen, aber in Überzahl schlenzte Pawel Dronia die Scheibe ins Tor der Gäste. Wieder war das Spiel ausgeglichen. Und damit ging es mit einem 3:3 zum zweiten Pausentee.

Drittel 2
2:3 – Frederik Cabana (Markus Gleich) 5:36
3:3 – Pawel Dronia (Überzahl-Tor) (Brock Hooton, Björn Bombis) 19:32

Das letzte Drittel drohte also richtig spannend zu werden. Die Pinguine hatten zu Beginn die riesige Chance in Führung zu gehen. Eine Minute durften Sie mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren, aber zählbares konnten sie darauf nicht ziehen. Aber die Pinguine machten Druck und so war es auch kein Wunder, dass sie in der 46. Spielminute durch Brendan Cook die erste eigene Führung des Abends erzielen konnten. Hooton schickte den Puck Richtung Tor auf die Reise und Cook fälschte die Scheibe unhaltbar an Martinovic vorbei ins Tor der Gäste. Aber sollte diese Führung reichen? Oder konnten die Steelers die Partie ihrerseits nochmal ausgleichen? Chancen dafür hatten die Gäste mehr als genug, aber irgendwie hielt man mit Mann und Maus dagegen. Dazu noch die Tatsache, dass man die restliche Partie nicht in Unterzahl agieren musste. All dies reichte dann zum Glück aus, um die „Best of Seven“-Serie gegen die Steelers zum 1:1 auszugleichen.

Bilder zur Verfügung gestellt von spfoto.de

Bilder zur Verfügung gestellt von spfoto.de