Finale Spiel 4 #still3togo

Puh, Spiel 4 ist vorbei und was soll ich sagen… Es endete wie Spiel 1, Spiel 2 und Spiel 3 mit 4:3 nur war diesmal nicht die Heimmannschaft, die den Sieg erringen konnte.

Die Pinguine konnten sich zwar die erste Chance erspielen, aber der Torhüter der Gäste – Sinisa Martinovic – konnte den Schuss von Jan Kopecky problemlos abwehren. Dann begannen die Gäste zu wirbeln! Als erster versuchte es Kelly, der alleine vor Langmann auftauchte, aber sein Schuss verfehlte das Gehäuse der Seestädter. Dies war aber nur eine der zahlreichen Chancen, die die Gäste aus dem Ellental liegen ließen. Entweder ging die Scheibe am Tor vorbei oder Jonas Langmann entschärfte die Chancen der Gäste. In der 5. Spielminute klingelte es dann zum ersten Mal an diesem Abend. Brock Hooton konnte einen Pass von Brendan Cook zur Führung für die Pinguine verwandeln. Nun konnten die Pinguine das Szepter an sich reißen. Gute zwei Minuten später erhöhte Tim Miller in Überzahl auf 2:0 und in der 10. Spielminute verwandelte der Kapitän Marian Dejdar aus dem Slot zur 3:0 Führung. Die ausverkaufte Halle stand Kopf. Doch dann zeigten die Gäste, dass sie kein leichtes Spiel an diesem Abend haben sollten. Während Brendan Cook wegen Beinstellens auf der Strafbank platz nehmen durfte, konnte Jason Pinizzotto den Anschlusstreffer für die Gäste markieren. Zwei Minuten später schmolz die Führung der Pinguine sogar auf ein Tor Unterschied. In Unterzahl konnten die Gäste durch Chris St. Jacques einen weiteren Treffer erzielen. St. Jacques schickte die Scheibe bei einem Konter genau in den rechten Winkel. Mit dieser knappen Führung ging es dann in die erste Pause.

Drittel 1
1:0 – Brock Hooton (Brendan Cook, Jaroslav Hafenrichter) 4:50
2:0 – Tim Miller (Überzahl-Tor) (Andrew McPherson, Andrei Teljukin) 6:56
3:0 – Marian Dejdar (Sam Verelst, Björn Bombis) 9:25
3:1 – Jason Pinizzotto (Überzahl-Tor) (Dominic Auger, Justin Kelly) 10:56
3:2 – Chris St Jacques (Unterzahl-Tor) (ohne Assist) 12:57

Bereits nach 42 Sekunden im zweiten Drittel mussten die Pinguine eine Unterzahlsituation überstehen. Andrew McPherson saß wegen eines unkorrekten Körperangriffs auf der Strafbank. Die Pinguine stemmten sich mit Mann und Maus gegen den Ausgleich und konnten dieses Unterzahlspiel unbeschadet überstehen. Dann wurde es kurios. Jason Pinizzotto brachte die Scheibe Richtung Tor. Der Puck hätte das Ziel sicherlich verfehlt, wäre nicht der Schlittschuh von Marc Kohl im Weg gewesen. Und so leitete dieser Schlittschuh den Ausgleich der Gäste ein. Als Torschütze wurde entsprechend Jason Pinizzotto verkündet. Es folgten Chancen auf beiden Seiten, aber weder die Bremerhavener noch die Bietigheimer konnten in diesem Drittel eine der Chancen zur Führung nutzen. Und so ging es mit einem 4:3 in die zweite Pause.

Drittel 2
3:3 – Jason Pinizzotto (Dominic Auger, David Wrigley) 3:13

Im letzten Drittel hagelte es Chancen auf beiden Seiten. Topscrorer Wrigley und Cabana scheiterten an Langmann und Tim Miller und Jan Kopecky an Martinovic. Selbst die drei Überzahlchancen konnten die Hausherren nicht in was zählbares verwandeln und so ging es mit einem 3:3 in die erste Verlängerung.

Drittel 3
(es wurde kein Tor erzielt)

In der Verlängerung mussten die Pinguine zwei Überzahlsituationen der Gäste überstehen, was sie mehr oder weniger problemlos meisterten, aber dann zog in der 72. Minute Dominic Auger mit einem satten Schlagschuss ab, der den Sieg für die Gäste markierte.

Overtime
3:4 – Dominic Auger (René Schoofs, Max Prommersberger) 11:19

Das bedeutet, dass die Steelers nun in der „Best of Seven“ – Serie mit 3:1 führen und am Sonntag vor heimischer Kulisse die Chance haben, die Meisterschaft dingfest zu machen. Die Pinguine um Mike Stewart stehen nun mit dem Rücken an der Wand. Nun heißt es „Do or die“, wie Steward so schön auf der Pressekonferenz sagte.