Playoff-Viertelfinale gegen Dresden

Seit gestern Abend steht unser Gegner für die erste Playoff Runde 2015/2016 fest. Die Dresdner Eslöwen haben sich gegen die Eispiraten aus Crimmitschau durchgesetzt. In der anderen Paarung der Pre-Playoffs haben sich die Starbulls aus Rosenheim gegen den SC Riessersee durchgesetzt. Beide Serien gingen über die volle Distanz von drei Spielen.

Damit kommt es in dem Viertelfinale zu folgenden Serien, welche im „Best-of-Seven“-Modus ausgespielt werden:

Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim
Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim
EC Kassel Huskies – Löwen Frankfurt
Fischtown Pinguins – Dresdner Eislöwen

Schauen wir uns nun aber mal den Gegner unserer Pinguins an.

Die Dresdner Eislöwen

Die bisherigen Spiele

Spieltag Datum Heimteam Auswärtsteam
4 20.09.15 Fischtown Pinguins Dresdner Eislöwen 4:2 Sieg
22 29.11.15 Dresdner Eislöwen Fischtown Pinguins 3:4 Sieg
37 15.01.16 Dresdner Eislöwen Fischtown Pinguins 3:2 (SO) Niederlage
49 21.02.16 Fischtown Pinguins Dresdner Eislöwen 5:2 Sieg

Drei der bisherigen vier Partien konnten die Pinguins in dieser Saison für sich entscheiden.

Die Tore

Dejdar Tor

Quelle: spfoto.de

Ohne die Tore im Penaltyschießen aus Spiel drei zu berücksichtigen haben die Pinguins 15 der insgesamt erzielten 24 Tore geschossen. Die Eislöwen demnach nur 9.

Hier noch die Torschützen dieser vier Spiele. Fünf Spieler haben je zwei Mal getroffen. Die restlichen 14 Tore wurden von unterschiedlichen Spielern gemacht.

David Stieler (BHV) 2
Jordan Owens (BHV) 2
Marian Dejdar (BHV) 2
Pawel Dronia (BHV) 2
Tim Miller (BHV) 2
Andrei Teljukin (BHV)
Artus Kruminsch (DRE)
Björn Bombis (BHV)
Cody Lampl (BHV)
Feodor Boiarchinov (DRE)
Harrison Reed (DRE)
Kevin Orendorz (BHV)
Marius Garten (DRE)
Max Campbell (DRE)
Petr Macholda (DRE)
René Kramer (DRE)
Steve Slaton (BHV)
Steven Rupprich (DRE)
Teemu Rinkinen (DRE)

Ein Überblick

Bully Dresden

Quelle: spfoto.de

Werfen wir mal einen Blick auf Eislöwen.

Mit Mirko Sacher, Harrison Reed und Sebastian Zauner haben drei Spieler die kompletten 52 Hauptrundenspiele für die Eislöwen bestritten.

Harrison Reed war zu dem mit 23 Toren nicht nur der beste Torschütze der Eislöwen. Sondern mit insgesamt 52 Scorerpunkten der beste Scorer der Dresdner.

Die meisten Vorlagen gab Mark Cullen mit 33 Assists in 41 Spielen.

Arturs Kruminsch hat 520 seiner gespielten Bullys gewonnen, was eine Quote von 55,08% entspricht. Mirko Sacher hat sogar eine Quote von 80%. Er hat aber auch nur fünf Bullys gespielt und davon vier gewonnen.

Der „Bad Guy“ der Dresdner ist David Rodman. „Ganze“ 80 Strafminuten hat er in der Hauptrunde gesammelt.

Bei den Torhütern stehen mit Ex-Pinguin Brett Jaeger und Marvin Cüpper zwei sehr solide Torhüter zwischen den Pfosten. Jaeger kam in der Hauptrunde auf eine Save-Quote auf 91,06%. Cüpper kam auf 89,69%

Der Vergleich

Schauen wir uns das ganze nun einmal im tabellarischen Vergleich an.

Fischtown Pinguins Dresdner Eislöwen
Alle 52 Hauptrundenspiele bestritten David Zucker Mirko Sacher
Harrison Reed
Sebastian Zauner
Top-Torschütze David Stieler (24) Harrison Reed (23)
Top-Vorlagengeber Björn Bombis (33) Mark Cullen (33)
Top-Scorer David Stieler (50) Harrison Reed (52)
Meiste gewonnene Bullys Brock Hooton (639) Arturs Kruminsch (520)
Beste Bullyquote (mind. 10 Bullys) Björn Bombis (66,67%) Mark Cullen (55,14%)
Bad Guy (Strafeminuten) Tim Miller (179) David Rodman (80)
Beste Torhüterquote Jerry Kuhn (91,34%) Brett Jaeger (91,06%)

Datenquelle: DEL 2

Vorschau

Leider gibt es bisher nur für die erste Partie eine Ansetzung des Schiedsrichtergespanns.

Am kommenden Freitag (11.03. – 20:00 Uhr) im ersten Heimspiel werden Hauptschiedsrichter Elvis Melia und Andre Schrader die Partie leiten. Die Beiden werden von Andreas Kowert und Robert Schelewski unterstützt.

Meine Einschätzung

Lampl

Quelle: spfoto.de

Rein von den statistischen Zahlen her riecht es nach einer sehr, sehr engen Partie. Die Eislöwen haben eventuell ein Vorteil, weil sie den Spielrythmus beibehalten konnten, aber sie mussten auch bei zwei der drei Partien in die Overtime. Die Pinguins hingegen konnten sich etwas von den schweren Beinen der letzten Wochen erholen. Außerdem kennt Pinguins Coach Thomas Popiesch die Eislöwen in und auswendig. Immerhin war er dort bis Ende 2015 sieben Jahre als Trainer engagiert. Nachdem die Pinguins zuletzt sehr stark schwächelten, war bei den letzten Spielen ganz klar ein Aufwärtstrend zu erkennen. Ich gehe von einer Serie aus, die wahrscheinlich über sechs Spiele gehen wird, aber irgendwie kommt mir gerade das Wort Sweep in den Kopf… Aber egal ob vier, fünf, sechs oder sieben Spiele… diese Serie wird durch die Pinguins entschieden.

Was meint ihr? Wer gewinnt die Serie und wie viel Spiele wird es geben?

und die Anderen?

Mal auf die anderen Serien schauen:

Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim

Ich gehe von einem Sweep der Bietigheimer aus. Trainer Kevin Gaudet wird seine Jungs schon auf Finalkurs bringen und genau dort sehe ich die Steelers. Für mich erneut ein Titelfavorit, ob es allerdings für ein Sweep reicht ist in meinen Augen fraglich, denn Rosenheim sollte man nicht unterschätzen.

Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim

Ich glaube, dass die Towerstars es in sechs Spielen schaffen sich für das Playoff-Halbfinale zu qualifizieren.

EC Kassel Huskies – Löwen Frankfurt

Derbytime in Hessen. Kassel gegen Frankfurt. Eine Serie, die es sicherlich in sich haben wird und die einzige Serie, wo ich mir relativ sicher bin, dass diese über sieben Spiele gehen wird. Nur über den Ausgang dieser Serie bin ich mir noch nicht ganz sicher, denn ich traue es beiden Teams zu.

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