Saison 2015/2016 – Eintrag #24

So, fast 2 Tage sind seit dem letzten Spiel vergangen und jetzt wird es für mich Zeit das ganze Revue passieren zu lassen. Vieles ist ja schon an unterschiedlichen Stellen geschrieben worden und auch ich hab ja schon ein Blogpost dazu geschrieben. Nun wollen wir aber erstmal zum Spiel kommen, welches am vergangenen Dienstag stattgefunden hat.

Playoff-Viertelfinale Spiel 3

1. Drittel

Das erste Drittel begann alles andere als optimal für unsere Pinguins. Dresden wirkte von Beginn an frischer. Und wenn dazu noch zu viele Strafzeiten kommen, dann ist es kein Wunder, dass die Gäste durch Goldhelm Harrison Reed in Führung gehen konnten. Bei 5 gegen 3 bekam er einen Pass von Petr Macholda, der an der blauen Linie stand, und hämmerte die Scheibe direkt ins Tor. Aber auch die Pinguins konnten in Überzahl agieren. Die Dresdner hielten aber Stand. Entweder konnten sie sich befreien, die Scheibe ging am Tor vorbei oder Brett Jaeger konnte den Ausgleich verhindern. Die beste Chance hatte wohl Alex Nikiforuk, der frei am langen Pfosten die Scheibe am Tor vorbei geschossen hatte. Jaeger wäre da niemals dran gekommen. Bei 5 gegen 5 ging dagegen bei den Pinguins nicht viel. Viele Fehlpässe und Dresden stand einfach sehr kompakt und hielt gut dagegen. Es sah dann so aus, als würden unsere Jungs mit einem Rückstand in die erste Pause gehen, aber die Dresdner boten den Ausgleich quasi auf dem Silbertablett an. Er bekam Steven Rupprich eine Strafe und kurz bevor diese abgelaufen war, musste sich David Rodmann mit dazugesellen. Die doppelte Überzahl von zwei Sekunden konnte man natürlich nicht nutzen, aber vier Sekunden nach dem Rodmann Platz nehmen durfte klingelte es im Gehäuse der Dresdner. Dronia schickte – mit einem satten Schuss – die Scheibe auf die Reise und sie schlug halbhoch im Tor ein. Und das 47 Sekunden vor der Pause. Das Drittel endete somit 1:1. Das die Dresdner nicht führten war, dem Spielverlauf nach, eigentlich das Beste daran.

McPherson

Quelle: spfoto.de

2. Drittel

Die Pinguins kamen relativ gut aus der Kabine, aber Dresden hielt dagegen. In der 28. Spielminute mussten die Pinguins erneut eine Strafe hinnehmen. Andrew McPherson bekam zwei Minuten wegen eines Bandenchecks gegen Szwez. Das die Pinguins aber nicht in Unterzahl agieren mussten, haben sie eben diesem Szwez zu verdanken, denn als McPherson auf dem Weg zur Strafbank war, verpasste er ihm noch einen Ellbogencheck. Das hätte nicht jeder gepfiffen, aber das Schiedsrichtergespann brummte ihm 2 Minuten auf. Also spielte man erstmal 4 gegen 4. Der nächste Aufreger ließ nicht lange auf sich warten. In der 33. Spielminute erzielten die Pinguins durch David Zucker ein Tor in Überzahl. Aber der Schiedsrichter gab das Tor nicht, da der Puck die Linie wohl nicht überquert hatte. In der Übertorkamera des Medienteams konnte man aber sehr gut erkennen, dass der Puck drin war. Pech für die Pinguins. Da freut man sich aber ja schon auf den Videobeweis, der früher oder später definitiv eingeführt wird. 🙂 Besonders Bitter wurde es, weil nur wenige Minuten später die Gäste in Führung gehen konnten. Der Schuss von Reed ging zwar noch vorbei, aber Mirko Sacher konnte die Scheibe mit einem Sonntagsschuss an Kuhn vorbei zur Führung bringen. Den hätte der Torhüter der Bremerhavener haben müssen. Ärgerlich. Mit diesem Spielstand ging es dann in die zweite Pause an diesem Abend.

Guentzel

Quelle: spfoto.de

3. Drittel

Kuriose Geschichte zu Beginn des Drittels… auch wenn ich jetzt etwas abschweife, egal… Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich mit zwei Kumpels um den Liveticker der Pinguins kümmere. Als Fan seit ca. 2001 kommt aber genau dieser manchmal in mir durch. Der Fanblock hatte an diesem Abend gut begonnen. Geschlossen feuerte man das Team – zumindest für die ersten 20 Minuten – an. Danach flaute es ab. Aber darf ich das als „nicht Zahlender“ überhaupt sagen? Darf ich die „Fans“ überhaupt kritisieren? Als es zu Beginn des dritten Drittel dann relativ still war begann ich von meinem Platz aus für ein wenig Stimmung zu sorgen. 🙂 Hat gut geklappt. Die Menschen vor und neben mir stimmten ein und wer weiß, vielleicht war das der Grund, warum die Pinguins in der 41. Spielminute den Ausgleich erzielten :-P.   Tim Miller brachte den Puck zum Tor, Andrew McPherson spielte die Scheibe kurz vor dem Tor quer auf Jan Kopecky, der ins leere Tor einschieben konnte. Nun ging es hin und her, aber die Pinguins waren nun auch endlich richtig im Spiel. Ob dies an der Reihenumstellung von Trainer Popiesch lag? Wer weiß das schon. Der Rest des Drittels verstrich Torlos. Zientek, Dronia, Hooton, Nikiforuk… allesamt kamen zu guten Chancen, aber scheiterten spätestens an Brett Jaeger. Aber auch die Dresdner hatten Chancen. Unter anderem Boiarchinov scheiterte an Kuhn. Und so ging es mit einem 2:2 in die Verlängerung.

1. Verlängerung

Die ersten Chancen hatten die Pinguins. Lampl von der blauen Linie – von Jaeger abgewehrt, Guentzel auch von der blauen Linie – vorbei, dann kam Dresden. Garten schießt von der blauen Linie ab und Teemu Rinkinen fälscht die Scheibe durch die „Hosenträger“ von Kuhn ab. Die Entscheidung war gefallen. Aber man darf nun nicht den Kopf in Sand stecken. Dresden führt in der Serie 2:1. In einer Serie in der man 4 Siege braucht. Am morgigen Freitag geht es schon weiter, dann haben die Pinguins die Chance die Serie auszugleichen.

Pinguins geben niemals auf!!!

Eislöwen

Quelle: spfoto.de

Tore

1. Drittel

0:1 Harrison Reed ( Petr Macholda , Teemu Rinkinen ) – PP2
1:1 Pawel Dronia ( Marian Dejdar , David Zucker ) – PP1

2. Drittel

1:2 Mirko Sacher ( Harrison Reed , René Kramer )

3. Drittel

2:2 Jan Kopecký ( Andrew McPherson , Tim Miller )

Overtime

2:3 Teemu Rinkinen ( Mark Cullen , Marius Garten )

Das Spiel in Zahlen

Spiel_3

Pressekonferenz

Highlights

Interviews

Vorschau

Am morgigen Freitag geht es mit Spiel 4 in Dresden weiter. Ich – persönlich – wäre dafür Jonas Langmann im Tor eine Chance zu geben. Außerdem würde ich Owens auf die Tribüne setzten. Slaton würde bei mir dann in den Sturm aufrücken und Radek Havel eine Chance als Verteidiger bekommen, aber das wäre nur meine Idee. 🙂 Schauen wir mal was Popiesch für uns parat hält.

Die beiden Hauptschiedsrichter sind Michael Klein und Sascha Westrich.
Unterstützt werden die Beiden von Mathias Komorek und Artur Votler.

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