Saison 2015/2016 – Eintrag #26

Wo soll ich anfangen? Ich bin noch geflasht von diesem Eishockeyabend. Nein, nicht nur, weil die Pinguins gewonnen haben und so Spiel 6 erzwungen haben, sondern eher WIE und vor allem WIE die Halle hinter dem Team stand. DAS – meine Lieben – war die beste Stimmung, die ich seit langer, langer Zeit erlebt habe. Danke an Allen die beteiligt waren – Trede, Mario, Malte & Jens, die die Trommeln in die Hand genommen haben, Allen die vorher am verteilen der Ballons, etc. beteiligt waren und jeden einzelnen Fan, der geklatscht, gesungen und gefeiert hat. DANKE.

Bevor ich zum Spiel komme muss ich aber etwas klar stellen. In meinem 24. Eintrag, bei dem es um das 3. Spiel ging, kam es scheinbar zu Missverständnissen. Der besagte Absatz zum 3. Drittel war NICHT als Seitenhieb in Richtung Fanblock gerichtet, sondern war einfach Freude aus meiner Sicht. Das soll es dazu aber auch gewesen sein.

Kommen wir nun zu den anderen Dingen:

Playoff-Viertelfinale Spiel 5

1. Drittel

Erst war ich etwas überrascht. Hooton viel verletzt aus. Dafür brachte Popiesch Bombis. Havel saß wieder auf der Tribüne. Die Pinguins begannen druckvoll. Angepeitscht von den fast 4.358 Fans (abzgl. der Gästefans) erarbeiteten sie sich einige sehr gute Chancen. Klar, auch Dresden versuchte einiges, aber Kuhn stand im ersten Drittel auf jeden Fall wie ein Fels in der Brandung. Der Druck eines „Siegen oder Fliegen“-Spiels muss immens sein, aber die Pinguins meisterten diese Aufgabe super. In der 11. Spielminute klingelte es dann endlich im Gasten der Gäste. Cody Lampl fälschte einen Schuss von Gabe Guentzel in Überzahl unhaltbar für Brett Jaeger ab. Da war die Führung und das brachte die Fans noch mehr in Stimmung. Die Halle kochte und ich bekam ehrlich gesagt Gänsehaut bei der Stimmung. Aber damit nicht genug, in Unterzahl hätte Miller sogar noch auf 2:0 erhöhen können, aber die Scheibe ging rechts am Tor vorbei. In der 18. Minute legten die Pinguins dann nach. Die wiedervereinte Reihe mit David Zucker, David Stieler und Björn Bombis wirbelte durchs Drittel der Dresdner und setzen diese mächtig unter Druck. Dann plötzlich zappelte die Scheibe im Netz. David Zucker war der Torschütze.

Zucker

Quelle: spfoto.de

2. Drittel

Diese Reihe machte auch zu Beginn des zweiten Drittels weiter. Erst prüfte Stieler Jaeger und dann Bombis, aber beide Male war der Ex-Bremerhavener zur Stelle und verhinderte schlimmeres. In der 25. Spielminute, die Pinguins agierten erneut in Überzahl, netzte Alex Nikiforuk zur 3:0 Führung ein. Waren die letzten Spiele noch total knapp, wirkte das heute irgendwie komplett anders. Das war ein ganz anderes Team. Diesen Eindruck verlor man auch nicht durch den Anschlusstreffer von Harrison Reed nur wenige Augenblicke später. Wahrscheinlich aber auch deshalb nicht, weil Jan Kopecky den alten Spielabstand in der 28. Spielminute wieder herstellte. Und was für ein Tor war das? Aus spitzem Winkel. Schönes Ding. Als die Gäste in Überzahl waren, hielt Jerry Kuhn die Führung für die Pinguins fest im Griff. Immer wieder brachte er die Gäste mit einigen super Saves zur Verzweiflung und war somit maßgeblich daran beteiligt, dass es eben mit dieser 4:1 Führung in die zweite Pause ging.

Jubel

Quelle: spfoto.de

3. Drittel

Im letzten Abschnitt wirkten die Pinguins teilweise kraftlos. Hatten sie ein Gang zurück geschaltet um für die Partie am Dienstag ausreichend Kraft zu haben? Keine Ahnung. Es wurde auf jeden Fall noch mal richtig eng. In der 42. Minute brachte Szwez die Gäste auf 4:2 ran und 3,5 Minuten vor Ende der Partie erzielte Kramer sogar noch das 4:3. Witzig war dabei die Strafe, die Nikiforuk hinnehmen musste. Er bekam – jetzt kommts – zwei Minuten wegen Einschliessen des Pucks mit der Hand. 😀 hab ich auch noch NIE erlebt! Die Gäste versuchten nun alles und nahmen sogar noch Brett Jaeger zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, aber der Ausgleich sollte nicht fallen und so gewannen die Pinguins Spiel 5 und in der Serie liegen die Eislöwen nur noch 3:2 in Front.

Nach Abpfiff wurde noch ein wenig gerangelt. Miller und Szwez holten sich jeweils eine 10er Strafe ab und dürften beide am kommenden Dienstag fehlen.

Nach Abpfiff

Quelle: spfoto.de

Tore

1. Drittel

1:0 Cody Lampl ( Gabe Guentzel , Alexander Nikiforuk ) – PP1
2:0 David Zucker ( Steve Slaton , Björn Bombis )

2. Drittel

3:0 Alexander Nikiforuk ( Tim Miller , Jordan Owens ) – PP1
3:1 Harrison Reed ( David Rodman , Tomas Schmidt )
4:1 Jan Kopecký ( David Stieler , Pawel Dronia ) – PP1

3. Drittel

4:2 Jeffrey Szwez ( Mark Cullen , Teemu Rinkinen ) – PP1
4:3 René Kramer ( Marius Garten , Dominik Grafenthin ) – PP1

Das Spiel in Zahlen

Spiel_in_Zahlen

Pressekonferenz

Highlights

Vorschau

Am kommenden Dienstag geht es mit dem sechsten Spiel in der Serie weiter. Es wird wieder in Dresden gespielt.

Die beiden Hauptschiedsrichter werden Georg-Rainer Köttstorfer und Stefan Vogl sein.
Unterstützt werden die Beiden an dem Abend von Benedikt Lender und Lubos Thür.

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