Saison 2015/2016 – Eintrag #27

Was für ein Spiel in Dresden. Und da ich ja nun live vor Ort war, kann ich ja auch mal ein paar Sachen dazu sagen. Aber erst einmal DANKE für die vielen Likes auf meiner Facebook Seite (Diese Woche über 100 Neue). Wenn ihr „Neuankömmlinge“ (nicht zu ernst nehmen) das nun aber bei jedem Auswärtsspiel erwartet, dann muss ich euch enttäuschen. Ich fahre nicht so häufig auswärts. Würde mich aber trotzdem freuen, wenn ihr bleibt und vielleicht mit mir eure Meinung zu den Spielen diskutiert. Gerne als Kommentar unter dem jeweiligen Blogpost oder direkt bei Facebook.

Nun aber zum 6. Spiel im Playoff Viertelfinale gegen die Eislöwen aus Dresden.

Playoff-Viertelfinale Spiel 6

2016-03-22 18.40.10

1. Drittel

Das erste Drittel begann schwungvoll. Es dauerte auch keine vier Minuten, da gingen die Gastgeber in Überzahl durch Teemu Rinkinen in Führung. Er tanzte die komplette Abwehr der Pinguins aus und ließ Jerry Kuhn keine Chance. Zum Glück konnten die Pinguins aber in der siebten Minute wieder ausgleichen. Kopecky bekam die Scheibe auf der rechten Seite. Den ersten Schuss konnte Jaeger noch abwehren, aber der Zweite ging Jaeger an den Schlittschuh und dann über die Linie. Dieser Gleichstand hielt aber nicht an, denn die Gäste konnten – in Überzahl – die erneute Führung erzielen. Reed bekam den Puck am Bullykreis und netzte ein. Aber auch die Führung konnten die Pinguins egalisieren. Patrick Klöpper, der sich für mich im Verlauf der Saison super entwickelt hat, setzte sich durch und schickte den Puck Jaeger durch die Hosenträger. Dieser musste dann auch leider das Eis verlassen. Muskuläre Probleme hieß es sowohl auf der Pressekonferenz, als auch auf der Facebook Seite der Eislöwen. Der 22-jährige Marvin Cüpper nahm seinen Platz zwischen den Pfosten ein. Mit dem 2:2 ging es dann auch in die erste Pause.

2. Drittel

Im zweiten Drittel trafen nur die Pinguins. In der 28. Minute erzielte David Stieler nach einem schönen Pass von David Zucker die erste Führung für die Seestädter. Als Gabe Guentzel von der Strafbank kam machte er quasi mit der Schlusssirene des Drittels den 4:2 Pausenstand mit einem satten Handgelenkschuss perfekt. Das war aus psychologischer Sicht ein sehr wichtiger Treffer.

3. Drittel

Im letzten Drittel erarbeiteten sich die Gäste einige gute Chancen den Anschluss zu erzielen, aber bei 5 gegen 5 ließen die Pinguins nicht mehr viel anbrennen. Zum Ende des Drittels erhöhten die Gastgeberden Drucken, wollten sie doch heute alles zum Halbfinaleinzug klar machen. Die Pinguins hielten gut dagegen. Na ja, zumindest bist das Schiedsrichtergespann einige Strafen verteilte und die Pinguins in doppelter Unterzahl den 3:4 Anschlusstreffer hinnehmen mussten. Der erste Schuss ging noch an den Pfosten, aber den Nachschuss brachte Harrison Reed ins Tor. 55 Sekunden blieben den Gastgeber noch um den Ausgleich zu erzielen und das Spiel in die Overtime zu bringen, aber dieser Treffer blieb aus und so kommt es am morgigen Donnerstag zum Showdown.

Tore

1. Drittel

1:0 Teemu Rinkinen ( Petr Macholda ) – PP1
1:1 Jan Kopecký ( Pawel Dronia , Marian Dejdar )
2:1 Harrison Reed ( Mark Cullen , Teemu Rinkinen ) – PP1
2:2 Patrick Klöpper ( Benjamin Zientek , Steve Slaton )

2. Drittel

2:3 David Stieler ( David Zucker , Björn Bombis )
2:4 Gabe Guentzel ( Pawel Dronia , Gerald Kuhn )

3. Drittel

3:4 Harrison Reed ( Teemu Rinkinen , Petr Macholda ) – EA PP2

Das Spiel in Zahlen

Spiel_in_Zahlen

Pressekonferenz

Highlights

Interviews

Am Rande der Bande

Interessant ist übrigens, wenn man mal auf Facebook schaut, dass einige Fans der Eislöwen die Schiedsrichter als schuldig ausgemacht haben und den Spielern der Pinguins Schauspielerei vorwerfen. Auch Bill Stewart hadert in der Pressekonferenz, wenn auch nur kurz, mit der Leistung der Unparteiischen. Meine Meinung? Liebe Eislöwen Fans, drei von drei Toren eurer Mannschaft wurden in Überzahl erzielt. Die Tore der Pinguins hingegen fielen ALLE bei fünf gegen fünf. Natürlich nehmen Strafen den Spielfluss raus und natürlich ist nicht jede Strafe die die „Streifenhörnchen“ pfeifen eine Strafe, aber… Ist es nicht etwas zu einfach die Schuld für die Niederlage bei den Unparteiischen zu suchen, die auf beiden Seiten ihre Fehlentscheidungen hatten. Und zum Thema Schauspielertruppe… Mich würde mal a) interessieren welche Situationen ihr meint und b) möchte ich gerne mal wissen, woran ihr das festmacht.
Habt ihr den entsprechenden Banden- oder Ellbogencheck selbst bekommen, den Stockcheck im Rücken selbst gespürt, den Stockschlag auf das Handgelenk selbst gespürt oder ein Schlager zwischen den Beinen gehabt, der euch zu Fall gebracht hat? Nur weil ein Spieler danach wieder aufsteht, heißt es nicht, dass es kein Faul war. Aber gut, ihr habt da wohl eure Meinung und ich meine.

Vorschau

Am morgigen Donnerstag kommt es zum Showdown in der Eisarena Bremerhaven. Miller und Szwez dürften beide wieder mit dabei sein. Havel wird wahrscheinlich wieder auf der Tribüne zu finden sein.

Pfeifen wird die Partie Marc Iwert zusammen mit Florian Zehetleitner. Als Linienrichter werden Daniel Ratz und Gregor Sochiera unterstützen.