swb Energie Cup 2016

Es ist zwar nun schon ne Woche her, aber dennoch möchte ich meinen Eindruck vom swb Energie Cup mit euch teilen. Am Ende des Postings wird es noch ein paar persönliche Worte zum Thema Cup geben, aber kommen wir erstmal zu den Spielen 🙂

Die erste Partie des Cups bestritten die Iserlohn Roosters gegen den Ligenkonkurrenten Krefeld Pinguins. Die Partie endete mit 3:2 nach Penaltyschießen aus Sicht der Iserlohner.

Fischtown Pinguins – Ritten Sport

Das zweite Freitagsmatch bestritten dann unsere Pinguins gegen den Italienischen Meister Ritten Sport. Was ein Spiel. Man merkte, dass hier noch viel Arbeit auf die Pinguine warten würde. Klar, man hatte mit Rob Bordson, David Zucker, Jordan George, Sami Venäläinen und Cody Lampl nicht gerade unwichtige Ausfälle. Und auch der Venäläinen Ersatz war noch nicht an Bord. Dennoch merkte man, dass noch einige Arbeit auf Pinguins Trainer Thomas Popiesch warten würde. Nachdem ersten Drittel stand es 1:1. Die Gäste gingen in der 12. Minute in Führung, aber nur Sekunden später konnte Brock Hooton den Ausgleich für die Seestädter erzielen.

Im zweiten Drittel erzielte war es erneut Brock Hooton, der das Tor für die Pinguins erzielen konnte. In Überzahl verwandelte er einen Querpass zur Führung für die Pinguins. Wenig später konnte der Kapitän Mike Moore dann mit einem schönen Schuss in Unterzahl auf 3:1 erhöhen, was dann auch der Pausenstand war.

Tor des Abends machte für mich aber im Schlussabschnitt Cory Quirk. Aus spitzem Winkel konnte er die Scheibe per Rückhand ins Tor der Gäste befördern.

Die Tore:

  • 0:1 Oscar Ahlström
  • 1:1 Brock Hooton
  • 2:1 Brock Hooton (PP)
  • 3:1 Mike Moore (UZ)
  • 4:1 Cory Quirk

Hier gibt es Fotos von der Partie:

Wer die Tore noch einmal sehen möchte… Bitte sehr:

Das kleine Finale fand somit am Samstag zwischen Ritten Sport und den Krefeld Pinguinen statt. Die Krefelder gewannen diese Partie mit deutlich mit 4:1.

Iserlohn Rooster – Fischtown Pinguins

Als nächstes stand das Finale an und somit ein erstes Aufeinander treffen mit einem DEL Ligisten in dieser Saison für die Pinguins. Ob das nun ein Wink in die Richtung ist, in der die Pinguins sich nun bewegen… Ich glaube schon. Es dauerte auch keine Minute ehe die Roosters eine erste Duftmarke setzen. Blaine Down verwandelte von rechts zur frühen Führung für die Iserlohner. Und so ging es weiter. In der 11. Minute erhöhte Down auf 2:0. Wenig später hätte er sogar einen lupenreinen Hattrick erzielen können, denn die Roosters bekamen einen Penalty zugesprochen. Pinguins Goalie Jani Nieminen blieb bei diesem 1 gegen 1 aber Sieger. Wenig später musste Nieminen aber dann doch zum dritten Mal hinter sich greifen. Marko Friedrich verwandelte einen Pass von Chad Bassen direkt zur 3:0 Führung. Die Pinguins waren dem Ansturm der Iserlohner nicht gewachsen und machten so einfach zu viele Fehler.

Im zweiten Drittel hatten sich die Pinguins nun etwas gefangen und kamen, wie natürlich auch die Iserlohner, zu einigen Chancen. Doch ein Tor wollte in diesem Abschnitt nicht fallen, was man nach dem ersten Drittel zu mindest aus der Sicht der Pinguins als Positiv bezeichnen könnte.

Das letzte Drittel begann dann im Sinne der Pinguins. Jason Bast verwandelte ein Pass von Jack Combs zum 3:1 Anschlusstreffer. Sollte das nun die Wender in der Partie bringen? Denkste… In Überzahl erhöhten die Iserlohner durch Boris Blank auf 4:1 und es waren nur noch knapp 9 Minuten auf der Uhr. Aber aufgeben konnten die Pinguins auch nicht und so wurde es nochmal ziemlich spannend. Erst traf Tobias Kircher und keine Minute später war es Brock Hooton, der die Scheibe ins Tor der Roosters befördern konnte. Neuer Spielstand nun als 4:3 und noch zwei Minuten zu spielen. Das könnte unter Umständen für den Ausgleich reichen. Trainer Popiesch versuchte auch alles und nahm Nieminen zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Leider konnten die Roosters dies zum Schlusspunkt an diesem Abend nutzen.  Endstand: 5:3

Die Iserlohner gewannen somit, wie im letzten Jahr, den swb Energie Cup.

Die Tore:

  • 0:1 Blaine Down
  • 0:2 Blaine Down
  • 0:3 Marko Friedrich
  • 1:3 Jason Bast
  • 1:4 Boris Blank (PP)
  • 2:4 Tobias Kircher
  • 3:4 Brock Hooton
  • 3:5 Dylan Wruck (ENG)

Auch hier ein paar Bilder von Sven! (spfoto.de)

Und hier das ganze noch in bewegten Bildern:

Persönlich Anmerkung:

„Oh, was kommt nun“, wird der ein oder andere denken oder auch „Was faselt der jetzt schon wieder?“. Ich hab mir dies Jahr den Cup einfach mal genauer angeschaut. Nicht nur die Spiele auch ein wenig das drum herum. Was dank zweier Open-Air Konzerte auf dem Wilhelm-Kaisen-Platz vielleicht nicht ganz so einfach zu beurteilen ist, aber ich hab mich an diesen beiden Tagen sehr stark an die früheren Cups erinnert. Erinnerungen an ein Partywochenende sonder gleichen. Mit Fans aus allen Ecken Deutschlands. Der Cup war damals ein Event. Nicht nur auf dem Eis, sondern insbesondere auf den Rängen, vor der Halle und auf dem Phillips Field. Ich denke, die Crazy Pinguins haben diesen massiven Rückgang schon lange bemerkt. Der Cup ist irgendwie nur noch ein Vorbereitungsturnier und kein Event mehr wie früher.

Wie viel Spaß wir hatten? Wir hatten damals immerhin Männer in BHs 🙂

swbCup2002

Männer in BHs? Also echt!

Wir haben Polonaise durch sämtliche Klos der Halle gemacht (Okay, waren nicht so viele, aber egal…).

Es kamen Fans von Mannschaften, die NIX mit dem Cup an sich zu tun hatten. Aus Füssen, aus Memmingen, aus Hamburg und und und… Ganz ehrlich? Das waren damals geile Zeiten. Das war damals mein Eishockeygefühl.

Und auch bei Ligenspielen war es damals anders. Wir hatten keine Kurve, die Stimmung machte… Wir hatten eine Grade samt Kurve! Klar, auch hier sang man manchmal nicht wirklich synchron oder gar die selben Lieder, aber man sang… und sang… und sang… Ja, ich vermisse diese Zeit… jedes Jahr etwas mehr. Vielleicht werde ich aber ja auch nur einfach alt!

Ich habe fertig. Danke fürs lesen… Wer mag kann mir ja mal seine Erfahrungen oder sein Vergleich „Früher zu Heute“ in den Kommentaren hinterlassen. Würde mich freuen…

Bildquellen: