Kurios: Goalie-Goal

(c) spfoto.de

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Am gestrigen Abend gelang Goalie Marko Suvelo, der mir noch aus seiner Zeit in Bremerhaven in guter Erinnerung ist, etwas, das nicht jeder Torhüter im Eishockey schafft. Sicherlich dachten die 2.500 Zuschauer sie hören nicht richtig, als der Stadionsprecher Marko Suvelo als Torschütze durchsagte. Er und die Selber Wölfe fegten den EV Füssen mit 11:4 vom Eis.

Wie das ganze passiert ist? Lest selbst:

Mehr als kurios dann das 6:2. Für Selb war eine Strafe angezeigt und Füssen nahm den Keeper für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Diese Maßnahme sollte aber buchstäblich nach hinten losgehen. Ein Gästespieler spielte im Angriffsdrittel zur blauen Linie zurück, doch dort stand keiner – und der Puck trudelte über das gesamte Spielfeld zum 6:2 ins Füssener Tor. Da als letzter VER-Akteur Torwart Suvelo am Puck war, wurde ihm der Treffer zugeschrieben.

Quelle

Okay, eine Reihenfolge von Zufällen, die dies ermöglichten aber… Tor ist Tor und da es im Eishockey kein Eigentor gibt, ist diese Entscheidung und dieses Tor korrekt zugewiesen worden.

Glückwunsch an Marko zu dem Tor.